doppelcharakter

Mit dem Wort Doppelcharakter wird darauf hingewiesen, dass ein Ding häufig zwei Bedeutungen hat, die nicht auf den ersten Blick erscheinen und sich eigentlich auch widersprechen.

der Waren und der Arbeit. Marx selbst spricht allerdings von "Zwieschlächtigkeit". Die Ware hat einen Gebrauchswert und einen Tauschwert, die qualitativ verschiedenen Arbeiten als konkret nützliche schaffen die verschiedenen Gebrauchswerte, die "abstrakte Arbeit", Arbeit schlechthin, bildet den Wert der Waren. [1]

„Dialektik der Aufklärung“ den Doppelcharakter der Aufklärung. Sie fragen sich dort warum die Menschheit, anstatt in einen wahrhaft menschlichen Zustand einzutreten, in eine neue Art von Barbarei versinkt.

dass Gewerkschaften einerseits eine Gegenmacht und andererseits ein Ordnungsfaktor sind.

der früher als Welle-Teilchen-Dualismus bezeichnet wurde. Dieser Doppelcharakter wurde jedoch in der Quantenmechanik aufgelöst. Quantenteilchen sind nicht selbst Wellen, sondern haben eine Aufenthaltswahrscheinlichkeit, die aus einer Wahrscheinlichkeitswelle resultiert.

zur Mündigkeit erziehen, aber andererseits auch zur Passivität und Unmündigkeit.

der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage sind, zum anderen erhöhen sie den Kapitalstock und damit den technisch möglichen Umfang des Angebotes, sie erhöhen die Produktionskapazitäten. Investitionen sind also sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite wirksam. Diese "Dialektik" kann zu Konjunktur-Schwankungen führen. Der Widerspruch äußert sich in einer periodischen Bewegung.

auf der Angebots-Seite wirken sie aber als Kosten.