konkret

was wird konkret umgesetzt?

Das Ziel des Vereins ist der Aufbau von eigenständigen und nachhaltigen Strukturen. In den Tätigkeitsfeldern Handwerk und Landwirtschaft verfolgen wir dieses Ziel folgendermassen:

Handwerk

Auftragsarbeiten themen: bei der ausführung der arbeiten achten wir besonders auf den sorgfältigen umgang mit den zu verarbeitenden materialien. wir sind stets bemüht das bestmögliche resultat zu erreichen und somit qualitativ hochstehende objekte zu schaffen.

respekt, subsistenz. wir verwenden beim bau der objekte einheimische hölzer aus nachhaltig bewirtschafteten wäldern. das massivholz stammt aus der region. halbfabrikate (platten uä.) > FSC, PEFC zertifizierung. (http://www.fsc-schweiz.ch/ , http://www.pefc.ch/)

schwerpunkte:

* wagenbau
* wagnerei,  beschrieb siehe  auch
   (http://www.agroscope.admin.ch/haras/00406/01570/02047/index.html?lang=de)
* formenbau (geschweifte teile)
* türen (aussentüren. gestemmt.)
* möbelbau

und ebenso: fenster (restaurierung, bzw nachbau), holzbildhauerei allgemein: massarbeit, massivbauweise, restaurierung und reparaturen. und "simulation ist ein unzureichender ersatz" .

Werkstattmiete Die Infrastruktur der Werkstatt (Schreinerei und Holzbiegerei) steht Menschen offen, die ein Projekt umsetzen wollen.

Landwirtschaft

Gmües Seit 1.1.2010 gibt es einen neuen Biobetrieb (in Umstellungsphase) in Thalheim. Unterhalb vom Wohnhaus der Familie Jordi an der Thurtalstrasse 30 bauen wir auf 9000 m2 Gemüse nach biologischen Richtlinien an. Weitere 17 Aren Gewächshausfläche des nachbarlichen Gemüsebetriebes haben wir für wärmebedürftigere Kulturen gepachtet. Insgesamt mit ökologischen Ausgleichsflächen, wie Hecke und extensive Wiese, bewirtschaften wir rund 2 ha Land.

Permakultur Verschiedene Obstbäume mit teilweise vergessenen Sorten stehen ebenfalls auf dem Gelände, wovon Tafelobst, Most und Dörrprodukte gewonnen werden. Die Wollschweine sind das ganze Jahr draussen und helfen bei der Bodenbearbeitung. Die Laufenten hüten das Gemüse vor Schneckenfrass, indem sie diese fressen. Bienenvölker einer Imkerin beweiden die Blüten. Wir setzen weitere permakulturelle Ideen um, indem wir zum Teil eigenes Saatgut gewinnen, Hügelbeete anlegen, Reben an Obstbäumen hochwachsen lassen.

Alternativer Vertrieb Seit einiger Zeit entstehen vermehrt Initiativen, bei denen zwischen Produzierenden und Konsumierenden direkte Abnahmeverträge abgeschlossen werden. Bei uns funktioniert das so: Das Gemüse wird wöchentlich geerntet, in Gemüse-Tragtaschen abgepackt und an verschiedenen Orten in Winterthur und Thalheim für die Gemüse-AbonnentInnen bereit gestellt. Diese Art von Direktverkauf sichert den Absatz von unserem Gemüse. Die Konsumierenden wiederum beziehen ihr Gemüse für günstige Preise, da diese nicht durch den Zwischenhandel erhöht werden. Um eine respektvolle Beziehung zwischen Stadt und Land, Mensch und Natur aufzubauen, ist die Mitarbeit Teil der Abmachung zwischen den Gemüse-AbonnentInnen und uns. Die Mitarbeit im Gemüsegarten erfolgt 1-2 Tage im Jahr. Die Mitarbeit unterstützt uns bei der aufwändigen Handarbeit. Sie ermöglicht den AbonnentInnen einen Naturkontakt und gibt Einblick in einen nachhaltigen Umgang mit dem Boden. Wer ein Gmües-Abo bestellt, wählt eine kleine, mittlere oder grosse Portion, und erhält diese jede Woche von Ende März bis November. Auch verkaufen wir ab Mai, jeweils am Samstagmorgen von 10-12 Uhr, unser Gemüse an einem Märtstand in Thalheim vor der Wild-Metzgerei (ehemals Milchhütte).

Entwicklung In den kommenden Jahren können weitere Landstücke gepachtet werden. Die Bewirtschaftung von diesem Land kann verschiedene Formen annehmen. Ins Auge gefasst sind die Bereiche Ackerbau mit Brotgetreide, Saatgutgewinnung und Kräuteranbau.